Aufgefallen: #LoveJu – Social-Media-Kampagne von Juventus Turin

Der italienische Fussballverein Juventus Turin geht neue Wege: Die Social-Media-Kampagne #LoveJu fügt mehrere bestehende Plattformen auf spannende Weise zusammen. Entstanden ist die weltweit erste «social choreography» – und viel Futter für die Augen.

Stadion Choreographie

Bild: Screenshot Youtube-Video

Mittels einer Facebook-App hat Juventus Turin seine Fans aufgefordert, Vorschläge für eine Stadion-Choreo für das Spiel gegen den Erzrivalen Inter Mailand zu entwerfen und einzureichen. Jeder Sitz der Stadion-Längsseite entsprach dabei einem Pixel auf der Design-Vorlage. Über 3’000 Fans aus allen Kontinenten der Welt folgten dem Aufruf und reichten ihre Ideen ein. Mehr als 18’000 stimmten für ihren Lieblingsvorschlag ab. Die Sieger-Choreographie erstreckte sich über 12’700 Stadionsitze und involvierte bis zu 25’000 Personen vor Ort. Weiterlesen

Ein Plädoyer für den Link im Web

Das Internet ist eine grossartige Erfindung. Schaut man genauer hin, liegt die grosse Innovation in einem für uns heute sehr alltäglichen Ding: dem Link. Und genau dieser Link droht unter die Räder zu geraten.

Links

Bild: Thomas Mauch

Das Internet ist ein Stück Infrastruktur. Mit HTML können Texte, Gedichte, Lieder oder Videos abgespeichert und zugänglich gemacht werden. Erst der Link verbindet aber die Dinge und die Menschen dahinter. Jede Website macht das Internet etwas grösser, jeder Link macht es reicher, wie Doc Searls und David Weinberger in ihren New Clues schreiben.

Der Link ist die Grundlage aller Beziehungen im Internet, notwendig für alle die grossartigen Dinge, die wir heute vom Internet erwarten: Informationen austauschen, Menschen treffen, Neues lernen oder bessere Entscheidungen fällen. Weiterlesen

Plague: «Hot or not?» mit Ansteckungsgefahr

Wenn Nomen wirklich Omen ist, na dann gute Nacht: Der Name der App «Plague» bedeutet in direkter deutscher Übersetzung ja Plage, Seuche oder Pest. Nichts, was man normalerweise in seiner Tasche rumtragen will. Ein paar Gedanken dazu, warum ich das Ding trotzdem mag.

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Bild: plague.io, Infection map

In den Weihnachtsferien habe ich mir einen Virus aufs Handy geholt: «Plague» heisst die App, die ganz ohne Following-Mechanismus auskommt, indem grundsätzich jeder User Inhalte von jedem anderen zu Gesicht bekommen kann. Voraussetzung: Der Inhalt wird unmittelbar in der Nähe publiziert oder geshared. Weiterlesen